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ZERTIFIZIERTE & INTERNATIONAL ANERKANNTE
GEHIRNFREUNDLICHES LERNEN – BASISAUSBILDUNG

nach den Richtlinien der
DGSL (Die Gesellschaft für das suggestopädische Lehren und Lernen - www.dgsl.de) und
IAL (International Alliance for Learning – www.ialearn.org)

ZIELGRUPPE:
Jeder, der ganzheitlich und motivierend unterrichten möchte: LehrerInnen und TrainerInnen aller Fachrichtungen (Sprachen, Sachwissen & Kommunikationstraining), Schultypen und Altersgruppen, Schulungsverantwortliche, PersonalentwicklerInnen und PädagogInnen.

WAS IST SUGGESTOPÄDIE?
Suggestopädie ist ein Unterrichtsansatz, der von einem Bulgaren, Dr. Georgi Lozanov, an der Universität von Sofia, Bulgarien, in den 60er Jahren entwickelt wurde. Suggestopädie war und ist die erste gehirnfreundliche, ganzheitliche Unterrichtstechnik, die heutzutage in fortschrittlichen Klassenzimmern eingesetzt wird .

Dieser Unterrichtsansatz besteht aus zwei Teilen:
Während sich die Schüler/Kursteilnehmer entspannen, wird der neue Stoff vom Lehrer zu Musik aus der Klassik oder dem Barock vorgelesen. Dieser Entspannungszustand ist dem autogenen Training ähnlich und wird mit Musik aus der Klassik oder dem Barock untermalt. Auf diese Art und Weise wird der neue Stoff im Gehirn 3 bis 5 Mal schneller als mit herkömmlichen Lerntechniken passiv aufgenommen und gespeichert. Anschließend wird der passiv gespeicherte Stoff durch spielerische, kreative Lerntechniken aktiviert. Diese Art des Lernens trägt nicht nur zum Erlernen des Stoffes sondern auch zur Entwicklung der Kommunikationsfertigkeiten und zur Persönlichkeitsentwicklung der Lernenden bei.

WAS IST SUPERLEARNING?

SUPERLEARNING ist GEHIRNFREUNDLICHES LERNEN. Variationen davon werden in den U.S.A. AKZELERIERTES LERNEN genannt und in vielen Teilen Europas ist die Methode unter dem Namen GANZHEITLICHES LERNEN oder NEUES LERNEN bekannt.

SUPERLEARNING hat SUGGESTOPÄDIE als Kernmethode beinhaltet aber auch andere ganzheitliche Ansätze wie:

NLP, geführte Fantasiereisen, Visualisierungs- und Entspannungstechniken, Mindmapping, Kinesiologie, Howard Gardners Theorie der multiplen Intelligenzen, Metafern und Geschichten, etc.

um den Lernprozess zu optimieren.

WAS SIND DIE VORTEILE DIESER METHODEN?

Die Praxis zeigt, dass das ganzheitliche Lernen schneller, effizienter und interessanter ist. Individuelle Bedürfnisse und Lernstile werden angesprochen. Die Kreativität, das Sozialverhalten und das körperliche Wohlbefinden steigern sich. Es fließt ein ständiges Feedback in einer angenehmen, angstfreien Lernumgebung. Lernende werden motiviert und können den Spaß am Lernen wiederentdecken --- und: Motivierte Schüler schaffen motivierte Lehrer!

WORAUS BESTEHT DIE GRUNDAUSBILDUNG?
Die zertifizierte Grundausbildung besteht aus 10 Modulen mit jeweils 15 Einheiten. Mit Ausnahme von der „Einführung in die Suggestopädie / Superlearning“, die Voraussetzung für die Suggestopädie Methodik-Module ist, können die Module in jeder beliebigen Reihenfolge gemacht werden. Das Modulsystem ermöglicht ein unverbindliches Eintauchen in das Thema und die Module können auch einzeln abgelegt werden.

  • Nonverbales Klassenzimmer Management – Modul I, II, III und IV
  • Das richtige Wort im richtigen Moment
  • I feel good! Ein Kraftpaket für Lehrerinnen & Lehrer
  • Kreative Lerntechniken
  • Entspannungstechniken und Fantasiereisen
  • Die Einführung in das gehirnfreundliche Lernen: Suggestopädie / Superlearning (Dieses Modul ist Voraussetzung für die Suggestopädie Methodik-Module.)
  • Suggestopädie Methodikkurs – Modul I & II

 

Nicht verpflichtend – aber wärmstens empfohlen:

  • Unterricht-Live mit Superlearning mit Renée Thier in der Volksschule (PH Übungsschule) Stiftgasse, 1070 Wien
  • English Brush Up Seminar mit Superlearning (PH Wien)


WAS BEINHALTET DER SUGGESTOPÄDIE METHODIKKURS?

  • Persönlichkeitsentwicklung
    Die Person des Suggestopäden ist der wichtigste Wirkfaktor.
    "Es gibt keine Suggestopädie, es gibt nur Suggestopäden" (Jean Lerède)
    "Ich unterrichte was ich bin." (Dr. Georgi Lozanov)
    Der Persönlichkeitsentfaltung wird im Laufe der gesamten Ausbildung permanente Aufmerksamkeit geschenkt.
  • Die Vermittlung des suggestopädischen Instrumentariums ist der zweite Schwerpunkt der Grundausbildung. Hierbei geht es darum, dass die Teilnehmer die wesentlichen Elemente der Suggestopädie kennen lernen und mit den Elementen zu arbeiten beginnen, die zu ihrer Persönlichkeit, zu ihrem Arbeitsfeld, zu ihrer Gruppe passen.
  • Ein weiteres Ziel des Kurses ist es, eine selbst erarbeitete suggestopädische Einheit für den eigenen Unterricht zu entwickeln. Anhand dieser Einheit werden die Teilnehmer die im Kurs vermittelten Techniken selbst ausprobieren können.
  • Noch ein Faden, der sich durch den gesamten Kurs zieht, ist der Prinzip:
    Erleben – Analysieren – Anpassen.
    Zum Beispiel werden Aktivitäten und Spiele, die sich auf die Methodik beziehen, im Seminar gemacht. Anschließend werden sie dann analysiert und an den eigenen Unterrichtsstoff der Kursteilnehmer angepasst.


WEITERE THEMEN, DIE BEHANDELT WERDEN:

  • Suggestopädie als erlebnis- und personenorientierter Ansatz
  • Theorie und Geschichte der Suggestopädie als ganzheitliche Form des Lehrens und Lernens
  • Training aller wichtigen suggestopädischen Grundtechniken
  • Training aller Elemente des suggestopädischen Kreislaufs und Eleganz der Übergänge
  • Rhythmisierung des Lernprozesses (Abwechslung von aktiven und entspannten Phasen, Ruhe und Bewegung, Gestaltung von Anfangs- und Schlussphasen)
  • Suggestions- und De-Suggestionsarbeit (Abbau von Lernbarrieren)
  • Mehrkanaliges Lehren und Lernen (NLP, Howard Gardners Multiple Intelligences) und dessen Einsatz
  • Einsatz und Wirkung von Musik im Unterricht: Centering, Lernkonzerte, Aktivierungsphase, Fantasiereisen, etc.
  • Erstellen suggestopädischer Texte, von Lehr- und Lernmitteln bzw. die Adaptierung vorhandener Texte zur Suggestopädie
  • Präsentation der eigenen Arbeit in der Ausbildungsgruppe und Feedback
  • Die methodische Anpassung an verschiedene Unterrichtsformen: Unterrichten in öffentlichen Schulen, verschiedene Altersgruppen und Fächer, Erwachsenenbildung, Intensivkurse, etc.